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Wohntest: Hobby Excellent 540 UFf Test Schlafen wie die Queen

Seit einigen Jahren tauchen Grundrisse mit Queensbett bei den Herstellern vermehrt im Programm auf. Der Vorteil: Beide Personen können unabhängig das Bett erreichen, ohne den anderen zu stören. Das können Einzelbetten auch bieten, aber man liegt eben getrennt.

Der Hobby Excellent 540 UFf verfügt über so ein Queensbett im Bug und war unser Begleiter für drei Wochen auf dem Arterhof in Birnbach. Das Raumgefühl lässt fast glauben, in einem 2,5 Meter breiten Wohnwagen zu sein. Das Mobiliar mit dem warmen Ton der „Ashai Esche“ an den Holzwangen und die hellen Fronten in „Magnolia“ geben dem ganzen Raum eine moderne Gemütlichkeit. Die Sitzgruppe im Wohnbereich mit dem hellem Kunstleder und den farblich dazu abgestimmten Gardinen fällt zugunsten des großen Bettes etwas knapp aus. Für zwei Erwachsene und Kinder aber kein Problem, da das Polster im Heck etwas schmaler ist. Für vier Erwachsene wird es schon ein wenig eng. Der große Tisch begeistert, die Polster sind bequem.

Wichtigster Aspekt im Excellent 540 UFf ist natürlich das Queensbett. Ich denke, nicht nur wir haben den Wunsch, nachts ungestört aufstehen zu können, wollen aber nicht auf die traute Zweisamkeit verzichten. Also ist das Queensbett die optimale Lösung. Im Excellent misst es 195 mal 134 Zentimeter, hat unüblicherweise getrennte Lattenroste und zwei Matratzen – beides recht hochwertig und wir haben geschlafen wie in Abrahams Schoß.

Bei 2,3 Meter Wagenbreite muss man sich aber an den schmalen Gang rechts und links gewöhnen. Die Heizungsrohre seitlich an der Wand sind sehr sauber mit einer Holzabdeckung versehen. Am Kopfende rechts und links hat Hobby aber darauf verzichtet und am Bett sowie am Nachttisch entsteht so ein sehr schlecht zu erreichender Schmutzfang. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, die Heizungsrohre anders zu verlegen, zum Beispiel in den Bettkasten. Denn auch beim Aufstehen oder Sitzen auf der Bettkante steht man immer mit den Füßen auf dem Heizungskasten. Es ist sicher nicht einfach, da ja die Fenster nachts mit Warmluft gegen Schwitzwasser geschützt werden sollen.

Rund um das Bett gibt es viele Ablagen. Leider ist hier aber nur eine Steckdose installiert. Auch der Lichtschalter im Schlafraum sitzt etwas ungünstig, da meistens das Kopfkissen des Partners davor liegt. Hier wären Schalter rechts und links besser. Die Leselampen sitzen wiederum weit außen. Das Licht stört dann den Partner und zum Lesen verbleibt fast nur eine Liegeposition.

Kleiner Nachteil: Wenn keine Ambientebeleuchtung an ist, geht man abends in ein dunkles Schlafzimmer und muss sich über das Bett legen, um an den in der Mitte angebrachten Schalter zu kommen – erst dann hat man Licht. Ansonsten muss man jedes Mal wieder zur Tür, um am Paneel die Küchen- oder Deckenbeleuchtung auszuschalten.

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