Abschleppen – so geht’s Tipp Leine legen

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden – und man muss ein anderes Auto abschleppen oder sein eigenes Fahrzeug an die Leine legen lassen.

Bevor man überhaupt das Abschleppseil aus dem Kofferraum holt, sollte der Autobesitzer wissen, wann abgeschleppt werden darf. Denn nur in Notfällen ist dies erlaubt – also dann, wenn das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig ist. Wer also mit einem leeren Benzintank liegen bleibt, darf sich nicht abschleppen lassen.

Für die Abschleppfahrt gilt, dass man immer den kürzesten Weg bis zur nächsten Autobahnausfahrt und der nächsten Werkstatt nehmen muss. Strengstens verboten ist es, die Autobahn zu benutzen. Während der Fahrt müssen beide Fahrzeuge den Warnblinker eingeschaltet haben. Für die Geschwindigkeit gelten zwar – entgegen der allgemeinen Annahme – keine Vorschriften. Hier sollte man aber Vernunft walten lassen, um einen Auffahrunfall zwischen den beteiligten Autos zu vermeiden, sofern keine Abschleppstange zum Einsatz kommt. Da die meisten Abschleppseile nicht mehr als fünf Meter lang sind, empfiehlt sich eine Geschwindigkeit von rund 20 km/h. Damit auch der hintere Fahrer auf eventuelle Bremssituationen reagieren kann, sollte das geschleppte Fahrzeug leicht nach links gerichtet gefahren werden. Aber wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer noch nicht sicher fühlt, ruft dann doch besser den Abschleppdienst.

Foto: dmd/panthermedia

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