> Tunnelzelt für bis zu drei Personen

Zelttest Tatonka Alaska 3 DLX: Im Zeichen des Bisons

18.02.2026
Bild & Text: Wilfried Leupolz

Mit dem Alaska 3 DLX bietet Tatonka ein Tunnelzelt, das für bis zu drei Personen ausgelegt ist.

In der Sprache der Sioux bedeutet Tatonka Bison. Der war für sie in vergangenen Zeiten Lebensgrundlage und wird von ihnen bis heute als heiliges Tier verehrt. Das Firmenlogo des Unternehmens aus dem bayerischen Dasing zeigt deshalb als Namensgeber den Bison als Wappentier. Dies ruft Assoziationen zu Begriffen wie Naturverbundenheit, Freiheit und Abenteuer hervor, die durchaus und gerade zum Thema Zelt sehr gut passen. Wie also schlägt sich das Alaska 3 DLX von Tatonka in der Praxis? Dieser Test soll zeigen, was in ihm steckt.

Das Tunnelzelt ist als Querschläfer für maximal drei Personen konzipiert. Zu zweit bietet es massig Wohnraum und kann auch als Längsschläfer genutzt werden. Es verfügt über eine großzügige Apsis mit einer breiten Vordertür. Diese könnte mit zwei optional bestellbaren Stangen auch als Sonnendach verwendet werden, beim Testzelt waren sie nicht dabei. Soll dieser Platz als Lager für die unterschiedlichsten Utensilien genutzt werden, betritt man das Zelt über die Seitentür vorn. So kann flexibel der jeweils optimale Zugang genutzt werden, auch bei Schlechtwetter ist die Bewegungsfreiheit in der Apsis gewährleistet.

Außerdem befindet sich hinten zusätzlich eine kleine Apsis mit Tür, die ebenfalls als Zugang oder zur Durchlüftung genutzt werden kann. Vorn seitlich sorgt ein verschließbares Fenster für den Blick nach draußen. Das Innenzelt verfügt über zwei Türen, die große vorn und eine kleinere hinten, um optimalen Zugang zu gewähren. Der seitliche Eingang zur Apsis ist außerdem mit einer Meshtür zum Schutz vor Insekten gesichert. Selbstredend, dass Innentüren und sämtliche Belüftungen ebenfalls mit Mesh gesichert sind. Durch die zahlreichen Belüftungsmöglichkeiten kann, je nach Wetterlage und Tageszeit, immer für eine optimale Belüftung und optimales Raumklima gesorgt werden. Kondenswasser, das sich in der Nacht bilden kann, wird so schnell nach draußen abgeführt.

Eine abnehmbare Tasche in der Apsis, eine sogenannte Himmelstasche, vier Taschen im Innenzelt, rechts und links sowie oben und unten, sorgen für Ordnung. Eine Leine oben am Innenzelt kann feuchte Sachen aufnehmen.
Das Außenzelt ist aus Polyester gefertigt und verfügt über eine vierfache PU-Beschichtung, was ihm eine Wassersäule von 8.000 mm beschert. Die Nähte sind zudem wasserdicht versiegelt.

Für das Innenzelt findet Polyamid Verwendung, das atmungsaktiv verarbeitet für ein angenehmes Innenraumklima sorgt. Zusätzlich ist das Material im Ripstop-Verfahren verwoben, was ihm eine hohe Reißfestigkeit verleiht. Der Zeltboden aus Polyamid, eng verwoben und mit einer vierfachen Beschichtung aus PU, sorgt für eine Wassersäule von 10.000 mm. Die drei Gestängebögen sind aus leichtem eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Abspannleinen sind aus hellem reflektierendem Material und finden Platz in Packhilfen, von wo sie für den nächsten Aufbau schnell wieder ausgerollt werden können. Die Innenhöhe beläuft sich auf 140 cm, man kann also nicht aufrecht stehen. Der Aufbau ist recht simpel und kann von einer Person bewerkstelligt werden.

Der Zeltaufbau Schritt für Schritt

Das Alaska bietet für Gäste oder den Nachwuchs das eigene Reich und Privatsphäre. Der Preis dafür liegt nach Herstellerangabe bei 850 Euro. Nicht ganz günstig, allerdings überzeugen die Qualität, Ausstattung und Fertigung. Qualität hat seinen Preis, und falls dann doch etwas kaputt gehen sollte, bietet Tatonka einen hauseigenen Reparaturservice an. Empfehlenswert für den Aufpreis von 24 Euro ist die angebotene Zeltunterlage, sie schont den Zeltboden. Eine Apsidenunterlage für 20 Euro hilft, den Vorraum sauber zu halten.

 

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